Infusionstherapie
bei KindernInfusionstherapie im Überblick
Manchmal sind Infusionen von Elektrolytlösungen notwendig bzw. hilfreich, um wieder auf die Beine zu kommen,
zum Beispiel bei Exsikkose (Austrocknung) bedingt durch Durchfall und/oder Erbrechen.
Bei starken Schmerzen kann die Infusion eines Schmerzmittels rasch zur Schmerzlinderung beitragen.
Wir können auch eine stationär begonnene intravenöse Antibiotika-Therapie (zum Beispiel bei Borreliose, einer Infektionskrankheit, die durch einen Zeckenbiss ausgelöst wird) ambulant fortsetzen, wenn der Zustand des Kindes das erlaubt oder auch andere notwendige Medikamente je nach individuellen Bedürfnissen zuführen.
Was ist eine Infusion?
Bei einer Infusion werden Flüssigkeiten oder Medikamente über eine Vene zugeführt.
Dazu legen wir ihrem Kind einen venösen Zugang (Venflon) über den die Infusion verabreicht wird. Ihr Kind liegt dabei in einem bequemen Liegesessel.
Gibt es Risiken bei einer Infusion?
Unsere Ärztinnen und Ärzte sind für das Anlegen einer Infusion bestens geschult. Sie werden einfühlsam auf Ihr Kind eingehen und genau erklären, was geschieht. Die Behandlung kann so möglichst angstfrei und in entspannter Atmosphäre verlaufen. Infusionen sind eine sehr sichere und zuverlässige Methode, um die Versorgung mit Flüssigkeit bzw. eine wirksame Verabreichung von Medikamenten zu gewährleisten. Es kann in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen auf das verabreichte Medikament kommen, hier kann aber rasch durch entsprechende Therapie gegengesteuert werden.
Trotz höchster Hygienestandards sind Infektionen an der Einstichstelle nicht ganz ausgeschlossen. Achten Sie daher darauf, ob bei Ihrem Kind nach der Infusion im Bereich der Einstichstelle Hautreizungen auftreten. Auch ein Bluterguss an der Einstichstelle ist möglich.