Hüftultraschall Kinder/Babys

Hüftultraschall bei Babys und Kindern im Überblick

Mit einem Hüftultraschall bei Babys und Kindern können sogenannte Reifungsstörungen frühzeitig erkannt, diagnostiziert, und in weiterer Folge behandelt werden. In der Regel ist das Hüftgelenk bei Neugeborenen noch nicht vollständig ausgereift und entwickelt sich erst in den ersten Lebenswochen vollständig aus. Bei etwa jedem 20. Kind kommt es allerdings zu einer Reifungsstörung, bei Mädchen deutlich öfter als bei Buben. Diese und andere angeborene Fehlstellungen können durch einen Hüftultraschall bei Babys frühzeitig erkannt werden um mögliche Spätfolgen wie Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen zu verhindern bzw. frühzeitig entgegenzuwirken. Der Hüftultraschall ist für Kinder und Babys vollkommen schmerzlos und ungefährlich.

Mögliche Probleme bei der Hüftentwicklung

Bei der Geburt besteht die Hüfte des Neugeborenen noch aus Knorpeln und verknöchert erst im Laufe des ersten Lebensjahres. Eine der häufigeren Komplikationen in der Hüftentwicklung bei Kindern ist die Hüftdysplasie. Hier ist eine vollständige Funktionsfähigkeit des Hüftgelenks nicht gegeben, da es nicht ausreichend ausgereift ist. Behandelt wird eine Hüftdysplasie zum Beispiel durch eine Pavlik-Bandage.

Eine weitere Fehlentwicklung im Bereich der Hüfte ist die Hüftluxation. Bei einer Luxation steht der Hüftkopf nicht korrekt in der Gelenkpfanne. Häufig kommen dabei konservative, das heißt nicht-operative Therapieoptionen zur Stabilisierung zum Einsatz. Bei einem kleinen Teil der betroffenen Babys lässt sich die Luxation allerdings nur durch eine Operation korrigieren.

 

Ablauf Hüftultraschall bei Babys und Kindern

Bei einem Hüftultraschall wird jede Seite der Hüfte einzeln untersucht. Dazu wird das Baby in die korrekte Seitenlage gebracht, anschließend wird Gel aufgetragen, um die Schallwellenübertragung zu verbessern. Mittels moderner Technik wird das Ultraschallbild vermessen und von unseren Kinderärzten mögliche Fehlentwicklungen der Hüfte festgestellt. Für das Baby besteht keine Strahlenbelastung und der Hüftultraschall ist außerdem völlig schmerzfrei.

Risiken bei einem Hüftultraschall

Bei einem Hüftultraschall gibt es keinerlei Risiken für das Neugeborene. Die Untersuchung ist, anders als das Röntgen, mit keiner Strahlenbelastung verbunden und verursacht keinerlei Schmerzen. Ein Hüftultraschall für Babys kann also bedenkenlos durchgeführt werden und dient der frühzeitigen Diagnose von möglichen Fehlentwicklungen, um diese früh behandeln zu können.